Besonders beliebt war das Gulasch in Wien zum Gabelfrühstück am Vormittag. Noch heute ist es fester Bestandteil der 'Kleinen Speisen' beim Wirten ums Eck und im Wiener Kaffeehaus, wobei ich großen Wert darauf lege, dass die Tradition des kleinen und des großen Gulaschs gepflegt wird. Das 'Kleine' mit drei Stückerl Fleisch und das 'Große' mit fünf, bittschön! Dazu eine resche Handsemmel, ganz wie zu Kaisers Zeiten. Ein bisserl altmodisch bin ich halt schon.
Leider gibt es in Wien immer weniger Gaststätten, die so, wie es sich gehören täte, schon am Vormittag ihre Türen öffnen und bis Mittag eine kleine reduzierte Karte mit warmen Speisen offerieren. Wer geht heutzutage schon um zehn Uhr ins Wirtshaus und isst Gulasch? Wir sind die Coffee-to-go und Iss-erst-wieder-am-Abend-was-G'scheits-Generation, zumindest jene von uns, die keine schwere, körperliche Arbeit verrichten müssen. Allerseits beliebt in Wien ist das Gulasch aber noch immer nach durchzechten Nächten, obligatorisch das Seidl Bier dazu und die frische Semmel vom Bäcker sowieso.

- 1kg Wadschunken vom Rind
- 1 kg weiße Zwiebeln (Fleisch zu Zwiebel im Verhältnis 1:1)
- 1 TL weißer Kristallzucker
- 1 (österreichisches) Seidl Bier - das sind 0,3 Liter
- 1 TL Kümmelsamen - nicht gemahlen, nur leicht gestoßen
- 1 TL getrockneter Majoran
- 40 g hochwertiges, edelsüßes Paprikapulver oder Delikatesspaprika aus Ungarn, das sind ungefähr zwei gehäufte EL
- 1 TL - 1 EL Rosenpaprika für die Schärfe - wieviel genau hängt vom Grad der Schärfe ab, die Sie beabsichtigen; ein Kirschpaprika geht auch
- 1 EL milder Essig
Salz, Schmalz oder geschmacksneutrales Öl
Welches Fleisch?
Wadschunken vom Rind! Und das ist keine hinreichende, sondern eine notwendige Bedingung. Das Wadenfleisch, oder nicht österreichspezifisch auch Hesse genannt, zählt offiziell zu den minderwertigen Fleischsorten. Welcher Depp auch immer sich das ausgedacht hat... er war kein Wiener. Die Rinderwade ist stark mit Sehnen durchwachsen und enthält besonders viel Bindegewebe. Was beim Braten in der Pfanne bestenfalls Hundefutter wird, aber selbst ein Wiener Hund nicht fressen tät, geliert beim langen Schmoren und zergeht auf der Zunge wie Butter. Idealer Weise stammt das Fleisch von der vorderen Wade, da diese besonders stark durchzogen ist. Lassen Sie sich beim Fleischhauer nicht das Fleisch von der hinteren Wade andrehen. Der Wadschunken für Gulasch wird in Österreich auch immer ausgelöst, also ohne Knochen, verwendet.
Kochen Sie Rindsgulasch aus einem anderen Stück Fleisch, haben Sie schon verloren, bevor Sie überhaupt begonnen haben. Nur der Hund würde es Ihnen danken.
Welches Paprikapulver?
Feinst vermahlener, ungarischer Gewürzpaprika bester Qualität! Der bekannteste Exporteur ist Kotanyi. In Ungarn werden verschiedene Sorten von Paprikapulver unterschieden, je nach Schärfegrad. Die Fruchtsorte ist die gleiche. Es handelt sich immer um getrockneten und gemahlenen Gewürzpaprika. Das Pulver unterscheidet sich je nach Reifegrad der Früchte und je nach dem, wieviel Samen mitvermahlen werden.
- Delikatesspaprika ist die mildeste Sorte, die so gut wie keine Schärfe besitzt. Es werden dafür nur die getrockneten Fruchtwände ohne Samen vermahlen.
- Edelsüßer Paprika besitzt noch immer kaum Schärfe, ist von erstklassiger Qualität und tiefroter Farbe.
- Halbsüßer Paprika ist schon eine bisserl schärfer.
- Rosenpaprika ist der typische scharfe Paprika, dessen Farbe weniger rot ist, sondern sehr stark ins Bräunliche geht, da der Anteil an Samen und
- Der ungarische Scharfpaprika ist für Österreicher eh nicht zum Fressen und wird bei uns daher auch kaum angeboten.
Welche anderen Gewürze?
Ich habe das Gulaschkochen dort gelernt, wo ich es am liebsten esse. Im Wirtshaus, während meiner Studentenzeit. Und überraschender Weise herrscht dort auch große Einigkeit unter den Köchen, was die Zutaten betrifft. Als Gewürze sind Paprika, Kümmel und Majoran zulässig, wobei letzterer zwar diskussionsfähig, aber toleriert ist. Ungarisches Gulasch enthält oft keinen Majoran oder Kümmel. Das ist mehr eine österreichische Eigenart. Wesentlich ist auch die Dosierung. Gulasch ist zwar eine kräftig gewürzte Speise, aber unbedingt mit Maß und Ziel.
Verwechseln Sie Kümmel nicht mit anderen Gewürzen, die zwar auch irgendwas mit Kümmel heißen, aber die, mit dem in Österreich verwendeten Kümmel (Carum carvi), nix zu tun haben. Das sind vor allem der orientalische Kreuzkümmel oder auch Mutterkümmel genannt und der Schwarzkümmel. Beide sind als Gewürz für Gulasch nicht geeignet.
Was Sie für ein Wiener Gulasch sicher auch nicht brauchen sind Pfeffer, Lorbeer, Tomatenmark, Rotwein, Knoblauch, Chilli und so allerhand andere Dinge, von denen ich gar nicht auf die Idee komme, dass sie ein Wiener Koch brauchen könnte, um Gulasch zu kochen. Auch Zitronenschale kommt mir in so manchen Rezepten immer wieder unter, aber die hat mir, hier unmittelbar am Ort des Geschehens, noch keiner in mein Gulasch gegeben, solange ich da leb'. Das machen's nur im Sacher, um sich vom Gulasch des Pöbels zu distanzieren. Ich möchte dem hinzufügen, dass die Zitonenschale die Qualität ihres Gulaschs sicher nicht verschlechtern würde. Nein, ganz und gar nicht. Auch so manch anderes Gewürz könnte einem Rindsragout auf Ungarische Art weiterhelfen. Nennen wir es dann doch so. Kochte ich Gulaschartiges, wie es mir beliebt, verschmähte ich die Frische einer Zitronenschale sicher nicht. Auch das Tomatenmark gefiele mir. Sogar ein paar Wacholderbeeren täte ich hinein und gegen die Würze eines Lorbeerblattes gäbe es auch nix einzuwenden. Aber in ein klassisches Wiener Wirtshausgulasch gehört das alles nicht. Panschen Sie also nicht dekadent mit Zitronenschale herum und heben Sie diese lieber für ein feines Kalbsrahmgulasch oder ein Salonbeuschel auf. Konzentrieren Sie sich auf die Art der Zubereitung und merken Sie sich: Nebst Salz, nur Parika, Kümmel und Majoran!
Welches Bindemittel?
Gar keines! Der Gulaschsaft bindet allein durch die Zugabe einer hohen Menge an Zwiebeln, durch die im Wadschunken enhaltenen gelierfähigen Substanzen und letztendlich durch das Paprikapulver. Andernfalls haben Sie etwas falsch gemacht. Das Binden mit Mehl, auch das oft übliche 'Stauben', die Zugabe von Brotscheiben, geriebenen Kartoffeln oder sonstigem Schmafu ist nicht notwendig und sogar unerwünscht.
Allerdings macht die, schon fast ungehörige Menge Zwiebel so manchem Bäuchlein zu schaffen. Ein Verdauungsschnapserl könnte da helfen.
Welche Flüssigkeit zum Aufgießen?
Wasser und Bier! Kein Rotwein, denn Wiener mögen keinen Rotwein zum Rindsgulasch, weder in diesem drin, noch als Begleitung. Keine Suppe, denn die fügt Geschmack hinzu. Und auch kein Fond, aus was auch immer, denn um den wäre es echt schade. Kochend heißes Wasser ist im Grunde genommen alles, was Sie brauchen und darüberhinaus verwende ich persönlich auch noch Bier. Ist ein alter Wirtenschmäh, den Bierhansl zum Gulasch zu geben (als Hansl werden die abgestandenen Bierreste bezeichnet, die sich beim Zapfen an der Säule ansammeln). Mangels einer Zapfsäule, verwende ich halt Flaschenbier.
Eine Wiener Freundin hat mich einst in punkto Männer belehrt: "Nur a Gulasch is aufg'warmt guat!" Recht hat sie gehabt. Die alte Wiener Weisheit hat schon so manche Liebenden vor Enttäuschungen bewahrt und vielen Köchen Erfolg beschert. Was bei Männern ein Fehltritt, ist beim Gulasch Gesetz. Das alles Entscheidende für die Qualität, ist die lange Garzeit, die eingeschobenen Ruhephasen und das mehrmalige Aufwärmen.
Dadurch verändert sich Geschmack und Konsistenz fundamental. Während beim frischen Gulasch die Zwiebel noch deutlich erkennbar und schmeckbar sind, lösen diese sich nach längerer Stehzeit förmlich auf und dicken den Saft ein.
Warum das Gulasch im Backofen schmoren?
Zugegeben, das ist nicht unbedingt wienerisch. Gulasch wird in der Wirtshausküche üblicher Weise in einem großen Topf auf dem Herd gekocht. Aber das langfasrige, sehnige Fleisch des Wadschunkens braucht moderate und gleichmäßige Hitze, um sich richtig entwickeln zu können. Wird es zu heiß gekocht, gart das Fleisch zu schnell. Es verliert an Geschmack, wird strohig und am Ende der Garzeit zerfällt es in seine Bestandteile. Für einen Koch im Wirtshaus ist es kein Problem, den Garprozess laufend zu kontrollieren und hie und da umzurühren, weil er ohnehin in der Küche steht. Ich aber nicht. Schlafen, Lesen, Shoppen, Bloggen... mir fällt so manche Alternative ein...
Der Backofen ist daher eine gute Wahl, um ohne großem Zutun die richtige Umgebungstemperatur zu erhalten und somit optimale Bedingungen für den Garprozess zu schaffen.
Kommen wir also nun endlich zur Zubereitung eines Gulaschs, das so schmeckt, als würden Sie in Wien ins Wirtshaus gehen.
Meine ganz persönliche und ultimative Gulaschagenda
Ich habe schon so oft in meinem Leben Gulasch gekocht und mit Leuten über Gulaschkochen geredet, dass ich großspurig behaupten kann: Besser, wie mit diesem Arbeitsablauf, wird es nimmer!
- Das Rösten der Zwiebeln
- Die erste Schmorphase (ohne Gewürze)
- Die erste Ruhephase
- Das erste Aufwärmen und Würzen
- Die zweite Schmorphase (mit Gewürze)
- Die zweite Ruhephase
- Das nochmalige Aufwärmen, so oft Sie wollen
Wie Sie unschwer erkennen können, handelt es sich hier wieder mal um ein Gericht, das zwar viel Zeit braucht, aber trotzdem wenig Arbeit macht und auch ohne Qualitätsverlust gut vorzubereiten ist. Fangen wir also an und widmen uns dem ersten Punkt auf unserem Plan.
1. Das Rösten der Zwiebel
... beginnt mit dem Schneiden und kurzen Anbraten des Wadschunkens. Jawohl! Denn die Zwiebel werden in den Aromen des Fleisches gebraten. Dazu wird es in nicht zu kleine Stücke geschnitten, möglichst würfelig, ungefähr 4x4 Zentimeter. Nicht klein fuzeln und alles Fette und Sehnige dran lassen. Die Trausdorfer Oma hat den Wadschunken fürs Gulasch oft nur in vier Zentimeter dicke Scheiben geschnitten und diese im ganzen geschmort. Ist auch gut, aber richtig sind große Würfel.
Diese werden dann bei großer Hitze in einem Schmortopf mit möglichst großem Boden in Schweine- oder Butterschmalz kurz angebraten, bis sie rundum schön braun sind. Das Fleisch sollte dabei nicht übereinander liegen. Ist die Hitze zu gering oder der Boden des Topfes zu klein, verliert das Fleisch Flüssigkeit und dünstet, anstatt zu braten. Das sollten Sie vermeiden. Größere Fleischmengen daher lieber in Etappen braten.
In der Zwischenzeit schneiden Sie die Zwiebel in möglichst feine Würfel, und zwar mit einem scharfen Messer von Hand. Schneiden, nicht hacken! Gehackte Zwiebel, sei es mit dem Messer oder der Maschine, neigen dazu im Gulasch bitter zu werden. Also, Messer wetzen und Schwimmbrille aufsetzen, denn da müssen Sie durch.
Das fertig gebratene Fleisch geben Sie hernach auf einen Teller und stellen Sie es beiseite. Geben Sie neuerlich ein bisserl Schmalz oder geschacksneutrales Öl in den Topf und rösten Sie die Zwiebel auf zwei Mal. Zuerst die eine Hälfte und wenn diese beginnt, leicht zu bräunen, geben Sie den Zucker und die zweite Hälfte der Zwiebel dazu. Dadurch vermeiden Sie, wie beim Fleisch, das zu starke Austreten des Safts. Rösten Sie die Zwiebel langsam bei mittler Hitze, denn diese sollten nicht zu stark bräunen. Das dauert mindestens zwanzig Minuten. Gleichmäßig dunkelblond ist das Ziel. Dunkel gesträhnt oder gar schwarz wäre völlig daneben. Die Zwiebel sollten hernach Farbe und Konsistenz wie auf diesem Bild haben.
2. Die erste Schmorphase (ohne Gewürze)
Ist das Rösten der Zwiebel gelungen, geben Sie das Fleisch mitsamt dem ausgetretenen Saft wieder zurück in den Topf, rühren alles kurz durch und gießen mit Bier auf. Sonst nix, kein Wasser, kein Salz, gar nix. Anschließend decken Sie den Schmortopf zu und schieben das Fleisch für mindestens drei Stunden in den Backofen bei 80 Grad. Nach drei Stunden sollte das Ganze in etwa so ausschauen.
Nach dem Schmoren lassen Sie den Topf im Backofen auskühlen und stellen ihn anschließend kühl. Mein Gulaschtopf steht im Winter meistens vor der Tür zum Innenhof, solange es nicht friert, und im Sommer koche ich entweder gar kein Gulasch oder stelle den Topf in den Kühlschrank.
Sie sollten den Ansatz mindestens einen Tag stehen lassen. Ein zweiter Tag schadet aber keinesfalls.
4. Das erste Aufwärmen und Würzen
Ist das Gulasch lange genug in der Kälte vor der Tür gestanden, holen Sie es wieder rein und stellen es auf den Herd zum Aufwärmen. Sie werden feststellen, dass die Struktur der Zwiebel sich durch die Stehzeit bereits verändert hat. Lassen Sie den Ansatz aufkochen. Viel Flüssigkeit sollte sich aber nicht im Topf befinden. Erhitzen Sie das Wasser zum Aufgießen des Gulaschs nebenbei im Wasserkocher, damit Sie es griffbereit haben, sobald Sie das Paprikapulver dazu geben. Paprikapulver darf nämlich nicht stark geröstet werden. Es verbrennt leicht und wird bitter. Ein irreparabler Schaden!
Geben Sie Kümmel, Majoran und Paprikapulver dazu und rühren Sie ordentlich um. Die Gewürze sollten ordentlich erhitzt werden, aber lassen Sie Vorsicht walten. Anschließend gießen Sie mit heißem Wasser auf. Und zwar so viel, dass das Fleisch zu zwei Drittel mit Flüssigkeit bedeckt ist. Mehr nicht. Kochen Sie das Gulasch nun für ungefähr eine Viertel Stunde am Herd. Geben Sie unterdessen noch Salz, Essig und eventuell den Kirschpaprika dazu. Aber Sie müssen aufpassen, dass dieser beim Umrühren nicht aufplatzt und sich die Samen im Gulasch verteilen. Besser ist es die Samen vorher zu entfernen.
5. Die zweite Schmorphase (mit Gewürze)
Zum neuerlichen Schmoren wird der Topf abermals gut zugedeckt und für eine Stunde in den vorgeheizten Backofen, diesmal aber bei 120 Grad, geschoben. Überspringen Sie diese Phase nicht, denn die höhere Temperatur für kurze Zeit ist wichtig, damit sich das Paprikapulver geschmacklich voll entwickeln kann. Ansonsten schmeckt das Gulasch staubig, ganz so als hätten Sie einen Löffel Paprikapulver im Mund.
Nach einer Stunde gießen Sie Wasser nach, bis das Fleisch knapp mit Flüssigkeit bedeckt ist. Dann wird die Hitze auf 80 Grad reduziert und noch mal für mindestens sechs Stunden geschmort. Weiter im Backofen auskühlen lassen. Die zweite Schmorphase kann nach Bedarf auch aufgeteilt werden. Sie können das Gulasch zum Beispiel drei Stunden in den Ofen stellen, rausnehmen und dann am nächsten Tag noch mal drei oder vier Stunden. So funktioniert das in der Wirtshausküche auch. Das Gulasch wird am vormittag aufgesetzt, wenn Zeit ist. Mittags wird der Herd für anderes gebraucht. Am Nachmittag wird weitergekocht bis zum Abendgeschäft und dann bleibt der Topf einfach über Nacht im Kühlhaus stehen. Am nächsten Tag geht es dann weiter, solange bis das Gulasch fertig ist. Das können in der Summe locker zehn oder zwölf Stunden sein.
6. Die zweite Ruhephase
... findet am Schauplatz der ersten statt... vor der Tür oder im Kühlschrank. Zwei Tage sind ideal.
7. Das nochmaligeAufwärmen
Nach der zweiten Ruhephase stellen Sie das Gulasch nochmals auf den Herd und von da an, so oft Sie wollen. Sie brauchen es nur mehr kurz aufkochen und können schon servieren, denn ist es vollbracht. Sie dürfen das Gulasch essen. Hätten Sie nicht gedacht, dass es doch noch so weit kommt, gell? Mancher Leser denkt vielleicht sogar, dass das Gulasch schon hinüber ist, bevor es auf den Teller kommt. Aber ich kann Sie beruhigen. Das Gulasch ist jetzt am Gipfel seiner Potenz, um Sie glücklich zu machen.
Die letzte Herausforderung, der Sie sich noch stellen müssen, ist es ordentliche Semmeln zu beschaffen, was nicht leicht ist. Denn selbst in Wien wird es immer schwieriger. Nebst Wirtshäusern und guten Kaffeehäusern, sind auch Bäckereien, die noch die Kunst des Semmelbackens beherrschen, vom Aussterben bedroht. Es wird sogar gemunkelt, dass die besten Handsemmeln gar nicht mehr in Wien, sondern in der Wiener Vorstadt, genauer gesagt, in Mödling gebacken werden. Lesen Sie dort nach. So ein Glück, dass ich gar nicht weit weg wohne von dort. Gemeiner Weise macht die Bäckerei Kolm gerade Urlaub und darum habe ich mich auf den Weg zum Gragger in der Spiegelgasse gemacht. Ein Betrieb, der ursprünglich aus Oberösterreich stammt, was die Theorie erhärtet, dass die Wiener Bäcker keine gescheiten Semmeln mehr backen können. Von den Supermärkten reden wir erst gar nicht. Der Gragger aber, der kann es und Bioware ist es außerdem noch. Wahrscheinlich war die Bäckerei deswegen um sechs Uhr Abend restlos ausverkauft. Glücklicher Weise habe ich vorbestellt. Dem Gulaschglück konnte also nach fünf Tagen nichts mehr im Wege stehen. Nur ein Bier war noch zu besorgen. Aber dafür ist bei uns der Herr Ziii zuständig.
Mahlzeit!
Und all jene Leser, die es bis hierher geschafft haben, oder womöglich gar nach meiner Gulaschagenda gekocht haben, mögen mich bitte wissen lassen, wie es Ihnen mit meinem Rezept ergangen ist. Ich wäre hoch erfreut. Bis dahin schicke ich Ihnen einen lieben Gruß aus Wien.
Herzlichst, Ihre Frau Ziii












Kommentare:
Super Photos und schön beschrieben! Was ich allerdings bezweifeln möchte, ist die Möglichkeit, in einem lose geschlossenen Schmortopf mit hohem Flüßigkeitsanteil Garguttemperaturen über 100 °C zu erreichen. Das wird sich (für das Fleisch: glücklicherweise) nicht ganz ausgehen ;-)
Hm, ich glaube, da hab' ich mich ein bisserl blöd ausgedrückt. Das werde ich gleich ausbessern. Ich meinte natürlich die Backofentemperatur. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie heiß das da im Topf tatsächlich wird. Aber Du hast recht, kochen tut es sicher nicht. Ich bin mehr so der Try-and-Error Typ ;-) Ich habe festgestellt, dass der Paprika staubig bleibt, wenn ich die Backofentemperatur nicht mindestens auf 120 Grad erhöhe für eine Zeit. Ich werde es umformulieren. Danke für den Hinweis. Lieben Gruß von Frau Ziii
Ich werde es nachkochen - Leider aber nur mit spanischem Paprika - und trotzdem berichten.
Zorra, schickst Du mir Deine Adresse, bekommst Du von mir ungarischen Paprika per Post.
Danke für das 1:1 Verhältnis beim Zwiebel. Hier wird leider viel zu oft beim Zwiebel gespart.
Danke für die ausführliche Agenda! Du, ich kriege hier in München Kotanyi-Gewürze. Lohnt sich das für's Paprika?
jetzt hab ich hunger - tolles rezept!
Eigentlich war ich der Meinung nie mehr nach einem Gulaschrezept schielen zu müssen...
http://tomatenbluete.wordpress.com/2012/11/06/gut-ding-will-weile-haben-teil-ii/
doch ich überdenke meinen Entschluss:
mein nächstes Gulasch probiere ich mal so wie deins.
Toller Bericht über eines meiner Lieblingsgerichte, das wirklich immer geht.
Da merkt man, wie viel Liebe auch hier drin steckt ;-)
Deine Methode werde ich demnächst sehr gerne ausprobieren!
Sehr lecker. Muss ich umbedingt auch mal machen :-)
Viele Grüsse aus Zürich!
Wow, so ein ausführliches Rezept findet man selten in der Bloggerwelt. Wahnsinn. Bin grad total hin und weg <3
Donnerwetter Frau Ziii,ich muß schon sagen das ich ganz schön baff bin(naja wir Österr.sollten doch bei unserer Sprache bleiben)gel.Vom kochen und fotografieren verstehst du wirklich was,ein toller Blog den ich erst heute entdeckt habe.Was mich überrascht ist,das du noch sehr jung bist.Mir gefällt es bei dir,na dann bis bald.Servus Edith.
Martin, stimmt, die meisten geben nach der Hälfte meist w.o., aber ich habe ja meine Schwimmbrille ;-)
Magentratzerl, der Kotanyi Paprika edelsüß spezial im silbernen Sackerl ist jener, den Du bei uns am häufigsten bekommst und auch der, den ich meistens verwende. Die Qualität ist gut.
Feinschmeckerle, hälts Du noch fünf Tage durch, bis das Gulasch fertig ist?
Sybille, wie gesagt, es gibt tausend Arten Gulasch zu kochen... das Wiener Gulasch ist sicher auch einen Versuch wert.
Britta, zum Thema Liebe... diesmal habe ich mich echt reingehängt :-) Meine Liebe zum Thema Gulasch ist aber auch sehr groß ;-)
malapascua, Wiener Gulasch made in Zürich... Lieben Gruß auch an Dich
smartieskleinewelt, ich koche schon so lange Gulasch... da kommt einiges zusammen in all den Jahren :-)
Mit Liebe zum Detail, ich glaube, da liegt eine Verwechslung vor :-) ich bin ja gar nicht mehr sooo jung, wobei das natürlich davon abhängt, wie alt/jung Du bist ;-) ich glaube, Du meinst das Fräulein Ziii. Wir sind nämlich drei. Der Herr Ziii, das Fräulein und ich. Nachdem ich eigentlich immer hinter der Kamera stehe muss das Fräulein meistens herhalten. Blöder Weise gehe ich oft davon aus, das meine Leser das eh wissen. Vielleicht sollte ich es öfter erwähnen. Ich habe auch über das Thema schon mal gepostet. Schau mal da: http://www.ziiikocht.at/2012/10/artischocken-leicht-bitter-oder-coucou.html
Lieben Gruß von Frau Ziii
Liebe Frau Ziii,
ich bin gerade über Melanie bei dir gelandet und freu mich sehr darüber. Ich wohne etwas näher am Gulaschland dran, aber trotzdem nicht weit weg von Wien. Übrigens hab ich in Wien in einer Kantine tatsächlich mal Gulasch mit Kreuzkümmel vorgesetzt bekommen...
war gar nicht sooo schlecht, aber seltsam. Und eben nicht das, was man sich unter Gulasch vorstellt...
♥ Alles Liebe, Traude ♥
♥☺♥☺♥☺♥
mmmmh sieht das sensationell gut aus, da läuft mir doch sofort das wasser im mund zusammen!
bin über melanie auf deinen blog gestossen, hier bleib ich gerne und winke mal aus wien nach wien,
glg andrea
Hast du tatsächlich einen ausgeschlagenen Schöpfer oder schaut das nur so aus?
Toll sind deine Erklärungen! Ich koch zwar auch ewig herum an einem Rindsgulasch, aber so lange habe ich es noch nie probiert. Muss ich unbedingt einmal nachnachen!
Rostrose, ich finde es mit Kreuzkümmel auch nicht schlecht. Da hast Du recht. Mehr Indian Style. Vielleicht dann doch Tomaten dazu und Lorbeer? Aber ja, ein Wiener Gulasch ist es dann nicht.
kreativkäfer, schön , dass Du hier her gefunden hast... und ich mach Winke Winke zurück, aus Wien nach Wien
Turbohausfrau, stimmt, Du hast richtig gesehen. Mein Schöpfer ist ausgeschlagen, und nicht nur einer. Ich habe eine ganze Armee von denen. Und ob Du es glaubst, oder nicht... ich habe die alle im Garten ausgegraben :-)) Wirklich! Ich habe keine Ahnung wieso, aber beim Umgraben unseres Gartens haben wir so allerhand ausgebuddelt. Alte Flaschen, Porzellanscherben, Schöpflöffel, Kochlöffel, Gartenschaufeln... irgendwann werde ich darüber posten.
Als Exil-Österreicherin in NRW hab ich mir für heuer vorgenommen meine Sehnsucht nach richtigen Semmerln zu stillen indem ich sie endlich mal zu Hause backe. Und ich glaub ich weiß jetzt, was es zu meinen ersten Haussemmerln geben wird: genau dieses Gulasch!
Was mich aber noch ungemein interessieren würde: Wie endet der Satz unter Punkt 4 zum Rosenpaprika? :)
Das werde ich definitiv noch diese Woche ausprobieren, mir läuft ja jetzt schon das Wasser im Mund zusammen - diese appetitlichen Bilder und die perfekte Erklärung - da kann ja nichts mehr schief gehen.
LG
Annika
Ein richtig schön anschaulich geschriebener Artikel, den man gerne von vorne bis hinten, mit einem Schmunzeln im Mundwinkel liest!
Und auch wenn das vermutlich ähnlich dekadent wie die Zitronenschale ist: ich geb gerne etwas geräuchertes spanisches Paprikapulver in mein Gulasch, das gibt noch ein schönes (ja!) Raucharoma!
Ich liebe Gulasch, und da wir hier im Erzgebirge ja stark von der Böhmischen Küche beeinflusst werden, die wiederum irgendwie mit der Österreichischen Küche zusammenhängt und diese ja .... na du weißt schon.
Die Kunst des Gulaschkochens habe ich von meiner Mama gelernt (1:1 Fleisch und Zwiebel) und die ist sehr ähnlich deinem Gulasch. Wobei ich nie gedacht hätte, das man einen so amüsanten und lehreichen Artikel über Gulasch schreiben kann. Damit hast du mich als neuen Leser gewonnen!
Ich mach mein Gulasch fast wie Du, allerdings wird das Fleisch nicht angebraten. Da scheiden sich die Gulaschgeister.
Ich möchte noch einen Rezeptwunsch äußern, einen weiterer Klassiker der österreichischen Küche: Majoranfleisch
Grüße
Martin
Liebe Frau Ziii,
was mich Anfängerin jetzt aber am meisten interessieren würde: Wie ist diese deine Gulaschagenda entstanden? Man kommt ja nicht zufällig drauf, dass das Gulasch besser wird, wenn man es erst zwei Tage ohne und dann zwei Tage mit Gewürzen stehen lässt. Und du hast ja wohl auch keine Versuchsreihen gestartet, wie das gewisse ... ähm ... andere ... ähm ... Leute machen würden.
Danke auf jeden Fall, dass ich für meinen nächsten Vergleichstest jetzt nur noch dein Rezept und jenes aus dem Buch vom Gatten nehmen muss. (Und wenn sich deines als besser herausstellen sollte, verzeih mir bitte, wenn ich dann lügen werde wie gedruckt.)
daniela, ups, da muss ich wohl noch nacharbeiten
EmmaLou, ich wünsche gutes Gelingen
Papierblümchen, schön Dich hier begrüßen zu können
nadelundgabel, wie gesagt, im Gulasch ist vieles erlaubt... ich koche meines auch manchmal ganz dekadent mit Zitronenschale, warum nicht auch Paprika mit Räucheraroma
martin aus linz, Majoranfleisch habe ich schon ewig nicht mehr gegessen. Guter Vorschlag... unbedingt mit Nudeln.
Frau Neudecker, keine Versuchsreihe, jahrelanges Try-and Error... und was die Zwiebel betrifft, Zufall. Ich habe zu Studentenzeiten mir mein Brot in einem Wirtshaus verdient. Einmal hat der Koch das Gulasch am Nachmittag aufgesetzt, bis zum Bier. Dann sind die Leute eingefallen und das halb fertige Gulasch musste weichen, vor die Tür. Zum Glück war Winter, denn dort ist es vergessen worden und am zweiten Tage wieder gefunden. Der Wirt hats fertig gekocht... und... es war so gut wie nie zuvor.
Wie ich dann den Herrn Ziii kennen gelernt habe, hat seine Oma mal Gulasch gekocht. Ich habe sie nach dem Rezept gefragt, weil es so gut war. Sie hat das Gulasch immer ohne Gewürze fertig gekocht. Überhaupt erst zum Schluss das Paprikapulver in Schmalz geröstet und zum Gulasch gegeben. Das war die Bestätigung, das es so richtig ist.
Eigentlich wollte ich das im Text auch erwähnen, aber der Beitrag ist eh schon so lange gewesen. Da hab ich's dann gelassen.
ich dachte immer ich kann ein gutes Gulasch kochen doch du hast mich eines anderen belehrt und dafür bin ich dankbar denn da kann ich mir Zeit lassen und schon alles fertig machen falls jemand hereinschneit! und in der zeit dazwischen kann ich ja ein Bild malen, das wird dann eine gemütliche Sache, übrigens bei uns in Oberösterreich gibt es prima Handsemmeln da kann ja nichts mehr schiefgehen! bei deinen Fotos wird man ja erst richtig hungrig und gierig drauf. dazu noch ein Ottakringer und der Tag ist gerettet!
Eigentlich treibt mich seit Wochen die unbändige Lust auf Rouladen - alleine die Zeit mich ihnen hinzugeben hat bisher gefehlt. Jetzt mag ich aber doch erstmal lieber Gulasch machen wie Frau Ziii - vielleicht könntest du solange eine Anleitung für Rouladen schreiben? Bitte Bitte?
kre-art-leon, die Handsemmeln vom Brandl, gell?
Chef Hansen, ich könnte jetzt nicht behaupten, dass meine Rindsrouladen schlecht wären... ;-)
Danke für den Post. Wenn Bilder satt machen könnten - dieses ganz sicher nicht - die machen LUUUUUST!!!! Da werde ich mich jetzt reinfuchsen - Herrlich!
Liebe Frau Zii,
bin erst vor kurzem auf diesen herrlichen Blogg gestossen und bin begeistert von den Rezepten, den tollen Fotos und natürlich von den dazugehörenden Geschichten. Das eine oder andere Rezept werde ich sicherlich mal nachkochen. Was mich heute allerdings als Rezept interessieren würde, ist die Wildpastete, die mit Ihrer Hagebuttenmarmelade fotografiert wurde. Wäre es möglich, dieses zu bekommen?
1000 Grüße aus Kärnten
Italian Girl, diese Wildpastete habe ich frecher Weise gar nicht selbst gemacht, sondern in einem Bioladen gekauft. Darum habe ich das Rezept nicht dazu geschrieben. Aber Du erinnerst mich daran, dass ich mir vor über einem Jahr eine Pastetenform gekauft habe und es bis heute nicht geschafft habe sie auszuprobieren. Es wird Zeit! Bezüglich Rezepten für Pasteten und Terrinen kann ich Dich aber ruhigen Gewissens an eine Bloggerkollegin verweisen, die darin wahre Meisterin ist. Auf Ihrem Blog wirst Du sicher fündig. Schau bei ihr einfach rechts außen in der Begriffswolke unter Pastete oder Terrine. Sie lebt in Frankreich und hat ein besonders inniges Verhältnis dazu. Der Blog ist in Französisch und in Deutsch geschrieben. http://www.bolliskitchen.com Lieben Gruß nach Kärnten von Frau Ziii
Gut - lange Planung - langes Kochen - nur heimische Zutaten (bis auf die Gewürze) und heute ein einfach gutes Essen. Das richtige für einen kalten Wintertag. Die Konsistenz des Fleisches war einfach perfekt- weich und trotzdem zerfiel es nicht - Geschmack war gut - aber ich bin einfach auf Rotwein etc. geprägt. Dieses Rezept wird aber mein weiteres Kochen von Schmorgerichten sicher beeinflußen. Ich bin beeindruckt wie mit wenigen Zutaten soviel Geschmack entsteht. Zum nochmals Aufwärmen gab es leider nichts obwohl ich wirklich sehr großzügig Fleisch gekauft habe.
Sigi, danke für das tolle Feedback. Ich hätte heute auch gerne ein Gulasch gegessen, das sag' ich Dir...
Lieben Gruß von Frau Ziii
Wow... vor kurzem hier gelesen und endlich ausprobiert...genial gut.
Noch nie war ich so gespannt auf ein Gulasch.
Genial gut.
Nur mehr so.
Ach Frau Ziii, was für ein wunderbarer Text und inspirierende Anleitung zum, sicherlich absolut grandiosen, Gulasch. Das steht auf der Agenda für's Wochenende. Danke!
Feinste Grüße aus Hamburg, Stef
Übrigens gerade gesehen, dass Wikipedia für Rindsgulasch die hintere Wade empfiehlt.
Gulasch letzten Sonntag begonnen, und am Freitag erstverkostet. Resumee: Das beste Gulasch meiner Kochkarriere! Danke für das super Rezept, und liebe Grüße aus OÖ!
hab die semmeln vom gragger probiert, kein vergleich mit denen vom joseph, die sind das wahre tüpfelchen zum gulasch!! ich wecke meines übrigens ein, dann kann mein kind auch nach wochen nach der schule ein gulasch genießen
Allein für dieses Gulaschrezept müßte es den Preis für die Rettung der Wiener Küche geben. Phänomenal.
Danke - das errinnert mich an meine HTL Zeit in Mödling und ein altes Gasthaus mit genau diesem Gulasch.
An diesem Rezept stimmt einfach alles.
Letzte Woche Montag war es endlich soweit, ich habe mit dem Gulasch begonnen. Ich bin seit meiner Zeit beim Heer etwas gulaschgeschädigt, nicht wegen des Geschmacks, gegessen habe ich es immer, sondern eher wegen der „Rindfleisch im eigenen Saft“-Dosen die zur Zubereitung verwendet wurden. Naja, diesmal war es Fleisch vom Fleischer meines Vertrauens im 23ten. Eine Hürde gab es dann noch, der Zwiebel, gibt es in Wien keinen g‘scheiten Zwiebeln mehr? Echt ein Drama, aber am Ende habe ich die 3 kg Zwiebeln zusammengebracht und geschnitten. Ich habe mich exakt an das Rezept gehalten, die Pausen gemacht und den Topf vor der Türe abgestellt. Am Samstag war es dann endlich soweit, ich hab Semmeln besorgt, danke für den Tip, und die Familie eingeladen, am Schluss waren wir 5 Personen und von den 3 kg ist praktisch nichts übrig geblieben. Das Gulasch war so gut, daß ich nicht einmal ein Foto vom Endprodukt machen konnte, so schnell war’s weg. Vielen Dank für das wunderbare Rezept und die traumhaften Bilder, die sicher einen großen Teil dazu beigetragen haben, das ich das Gericht nach gekocht habe. Übrigens Croque Madame habe ich auch schon kredenzt.
Vielen Dank an Euch alle für die bisher so zahlreichen Kommentare und vor allem auch für die vielen positiven Nachkochmeldungen. Ich freue mich immer ganz besonders, wenn ich lese, dass die Rezepte auch ausprobiert werden.
Weiter so, bitte!
Sprotte, Roman, Krebserl, Franz und Martin, danke für Eure lieben Kommentare und Dir Anonym für die Idee des Einkochens. Daran habe ich auch schon mal gedacht, aber leider noch nie ausprobiert.
Liebe Frau Zii,
für wie viele Personen ist denn das Rezept?
Danke
Andreas
hallo Frau zii, ich mache in 14 tagen ein "hakleressen"
alle am bau - meines neuen zuhauses - beteiligten werden von mir verköstigt. das wirtshausgulasch bietet sich an. aber was soll ich vorher anbieten? kann man zu gulasch eine vorspeise reichen? ich bin gerade überfordert, mir fällt nix ein. ich will mich aber nicht lumpen lassen!
noch eine frage: hast du erfahrung mit dem einfrieren und auftauen der graggersemmerln? ich muss die nämlich schon nächste woche nach deutschland "einfliegen". wäre für entsprechende tipps sehr dankbar! liebe grüße kathi
So ein schöner Gulasch-Roman- ein Vergnügen zu lesen!
Grüßle
Ninive
ja, nur schade, dass fragen nicht beantwortet werden/wurden!
grüße a.
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