Pavlova mit Maracujacurd fürs Zuckergoscherl oder brav sein ist schwer...



Please scroll down for the recipe in English.

Immer brav sein is' a fad. Zur Abwechslung brauche ich etwas Sündiges und wenn das Laster dann noch so frömmelnd luftig leicht wie eine Pavlova daherkommt, plagen mich auch keinerlei Schuldgefühle.

Die göttliche Süßspeise stammt nicht, wie einer jetzt vielleicht meinen könnte, aus Russland, sondern vielmehr aus dem englischsprachigen Raum und ist dort ‚pretty famous’. Vor allem in Australien und in Neuseeland ist das flauschige Kuchenetwas aus Eiklar und Zucker so etwas wie ein Nationalgericht. Die beiden Länder streiten sich sogar darum, wer es erfunden hat. Benannt wurde das Dessert nach der russischen Ballerina Anna Pavlova, deren Tütü angeblich so sanft und zart wie ein weißes Wölkchen über die Bühne schwebte. Es besteht aus einer Art süßem Baiserboden, einer dicken Schicht ungezuckertem Schlagobers und einem möglichst sauren Fruchtbelag als Ausgleich zur Süße. Häufig werden Maracujas oder andere Passionsfruchtarten verwendet, die im warmen Klima Australiens ganz wunderbar gedeihen.

Der wesentliche Unterschied zu einem Baiser ist, dass die Masse nicht vollständig durchgebacken wird. Eine Pavlova hat außen eine knusprige Hülle, im Inneren ist sie jedoch weich und klebrig. Der englische Ausdruck dafür ist ‚marshmallowy’, was eh schon alles sagt, und genau darin liegt auch die Tücke dieses Desserts. Der Pudel hat also einen Kern. Nie war meine Pavlova so wie sie sein sollte. Doch aufgeben wollte ich sie nicht. Ihr Anblick vesetzt mich jedesmal aufs Neue in Entzücken... so ein Anmut, so eine Grazie, welch ein Liebreiz. Neuerdings, und nun kommen wir zum wesentlichen Punkt, hält meine Pavlova auch innerlich, was sie rein äußerlich verspricht. Ich habe nämlich letztes Wochenende eine Versuchsreihe gestartet, um unter Berücksichtigung aller Faktoren, endlich mein persönliches Pavlovaoptimum aus dem Backrohr zu holen. Heißluft, ja oder nein, wer hat Recht bezüglich der Backdauer und der Ofentemperatur, exakte Zuckermenge, wieviel Säure, wieviel Stärke... es gab eine Menge zu klären. Zwei Tage lang machte sich das Chaos in der Küche breit, ich mittendrin, den gezuckerten Eischnee bis zum Haaransatz und das Glas Essiggurkerl griffbereit. "Na, eskaliert's heut' wieder ein bisserl?" fragte der Herr Ziii, kurz auf der Durchreise, in Anspielung auf meine frühjährlichen Diätpläne und das Ausg'schau in meiner Küche. "Geh Du doch wieder Fußball schauen!" sagte ich, denn was weiß ein Mannsbild schon von weiblichen, hormonbedingten Blutzuckerschwankungen?

Ich gab jedenfalls alles. Die Küchenmaschine im Dauereinsatz, schob ich eine Pavlova nach der anderen ins Rohr. Und dann stand sie plötzlich vor mir, diese unfassbare Schönheit, leicht bedeckt mit Maracujacurd und Schlagobers... Sie war perfekt!... Eine Wohlgestalt, resch und knusprig, im Innersten jedoch flauschig weich. Rein und weiß wie Gretchens Unschuld offenbarte sie mir ihre Seele.
"Boa, was is'n das für ein geile Schnitte?" frohlockte der Herr Ziii, abermals auf der Durchreise, und riss sie gierig an sich. Dann stopfte er das Zuckerwerk in sich hinein, mit einer Leidenschaft, dass ihm hernach das Schlagobers rund ums Goscherl pickte. Und so ward sie einfach aufgegessen, die Schöne, die Begehrenswerte, die Vergängliche. Ja, brav sein ist manchmal wirklich schwer und schlimm sein in diesem Fall ein ganz besonderes Vergnügen.

Für die Pavlova...

  • 110 g Eiklar (von ca. 4 Eiern der Größe M)
  • 220 g Staubzucker (doppelte Menge wie Eiklar)
  • 1 Messerspitze Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL Reisessig oder eine andere milde Essigsorte
  • 2 TL Stärke (Maizena)
Für das Maracujacurd...
  • 4 Eidotter
  • 80 g Staubzucker
  • 120 ml Maracujasaft -  am besten aus frischen Maracujas, möglichst verrunzelt, weil sonst sind sie nicht reif
  • 60 g Butter

Zur Fertigstellung...
  • 200 - 250g Schlagobers - also einen Becher 
  • 1 Maracuja extra 



Grundsätzliches...

Eiklar unbedingt abwiegen. Das Gewicht ist je nach Ei höchst unterschiedlich, selbst in der gleichen Gewichtsklasse. Außerdem sammle ich das Eiklar oft im Kühlschrank. Nach zwei Wochen weiß ich dann halt nicht mehr, wieviel es tatsächlich waren. Die Zuckermenge ist immer doppelt so viel, wie Eiklar. Damit die Pavlova schön 'marshmallowy' geling, wird der Baisermasse Essig und Stärke zugesetzt. Don't worry! Den Essig schmeckt man nachher nicht, sofern Sie einen eher milden verwenden. Auf zwei Eiklar kommen ungefähr 1 TL Essig und 1 TL Stärke.

Das Eiklar muss völlig sauber sein, darf also keine Dotterreste enthalten oder irgendwie sonst mit Fett in Berührung kommen. Es lässt sich sonst nicht aufschlagen. Reinigen Sie die Rührschüssel und den Besen daher vorher mit Essig oder Zitronensaft. Einfach einen Teelöffel Säure in die Schüssel geben und mit einem Küchentuch auswischen. Mit dem Tuch nachher den Besen reinigen.

Entscheidend für die richtige Konsistenz ist die Backdauer, habe ich festgestellt. In vielen Rezepten ist diese viel zu lange angegeben. Das Innere wird dadurch zäh oder gar ganz fest wie bei einem Baiser. Am zuverlässigsten waren die Zeitangaben von Nigella Lawson, wie zum Beispiel in diesem Rezept von ihr. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass das von Ofen zu Ofen ein bisserl variiert. Vielleicht führt je erst der zweite oder dritte Versuch zur perfekten Pavlova. Auf jeden Fall aber keine Heißluft oder das Rohr während des Backvorganges öffnen.

Während des Backens und auch nachher reißt die Pavlova auf und das soll und muss sie auch tun. Das sieht hübsch aus und gehört zu den Kennzeichen einer guten Pavlova. Ich habe mich anfangs von solchen Fotos, wie jenes der von mir hochgeschätzten Donna Hay in die Irre leiten lassen. Diese Pavlova hat ein Backrohr wahrscheinlich noch nie von innen gesehen. Foodstylisten leisten manchmal ganze Arbeit ;-) Außerdem kann durch die Risse die Feuchtigkeit aus dem Inneren entweichen. Überhaupt ist das mit der Feuchtigkeit so eine Sache. Zur Aufbewahrung ist die Pavlova nicht wirklich geeignet, weder mit Belag noch ohne. Sie zieht Feuchtigkeit und wird zäh. Für mich zählt sie daher mehr zu den Süßspeisen und Desserts, denn zu den Kuchen. Am besten frisch machen oder zumindest am selben Tag, an dem sie gegessen wird.

Zubereitung der Pavlova...

1 Backofen auf 180°C vorheizen (keine Heißluft!)

2 Eiklar und Salz mit dem Mixer aufschlagen, bis es leicht schäumt. Anschließend, unter ständigem Rühren, den Zucker in kleinen Mengen einrieseln lassen. Dann die Eiweißmasse noch gut 10 Minuten weiterrühren. Geduld, es dauert! Das Eiweiß wird so fest, dass ein Löffel drin stecken bleibt. Um zu überprüfen, ob der Zucker sich vollständig aufgelöst hat, zerreiben Sie eine kleine Portion zwischen ihren Fingern. Spüren Sie dabei noch Zuckerkristalle... weiterrühren, bitte! Am Ende sollten Sie eine homogene, glänzende Baisermasse haben.

3 Zum Schluss den Vanilleextrakt und den Reisessig dazugeben. Die Stärke am besten mit einem kleinen Teesieb einstreuen. Alles behutsam von Hand unterheben. Wirklich vorsichtig und nur ganz kurz!

4 Die Baisermasse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und mit einem Löffel kreisrund und ungefähr 5 cm hoch verteilen. Dabei schöne Spitzen ziehen. In der Mitte eine kleine Mulde für den Belag formen.

5 Die Pavlova ins Backrohr schieben (unterste Schiene) und die Hitze dabei von Beginn an auf 120°C reduzieren. Nach einer Stunde den Ofen abschalten, aber das Backrohr nicht aufmachen. Ungefähr zwanzig Minuten später das Backrohr leicht öffnen (Kochlöffelstiel einschieben) und die Pavlova noch mindestens eine halbe Stunde auskühlen lassen.

Maracujacurd...

1 Die Marucujas halbieren und mit einem Löffel auskratzen. In ein Sieb geben, Schüssel darunter stellen und mit einer Teigkarte oder einem großen Löffel so gut es geht durch das Sieb streichen. Sie brauchen für das Curd ungefähr 120 ml.

2 Eidotter und Zucker in eine Rührschüssel geben. Mit dem Handmixer schlagen bis der Zucker sich aufgelöst hat und die Eier hell werden. Dann den Maracujasaft dazu geben und gut verrühren.

3 Anschließend ein Wasserbad bereiten. Dafür eine Metallschüssel mit möglichst rundem Boden auf einen passenden Topf stellen. Den Topf mit Wasser füllen und darauf achten, dass das Wasser den Schüsselboden nicht berührt. Allein der Dampf soll die Creme von unten wärmen. Die Masse in die Schüssel geben und das Wasser im Topf zum Köcheln bringen. Währenddessen mit einem Kochlöffel oder, noch besser, einem Gummihund ununterbrochen rühren. Dabei darauf achten, dass Sie die Masse vom Boden immer wieder aufrühren. Durch das Erwärmen dickt die Ei-Zucker-Mischung ein, wobei es allerdings den Punkt des No Return gibt und der liegt bei genau 85 Grad. Dann nämlich stockt das Ei und Sie produzieren unvermeidlich Eierspeis. Achten Sie also darauf, dass die Masse nicht zu heiß wird und sich vor allem gleichmäßig erwärmt. Also rühren, rühren, rühren. Wird die Masse dick und schaumig, nehmen Sie die Schüssel daher schleunigst vom Topf und rühren noch kurz weiter, sodass sie leicht abkühlt.

4 Dann geben Sie die kalte Butter dazu und lassen diese, wieder unter Rühren, in der warmen Creme schmelzen. Das war's eigentlich schon. Das Maracujacurd können Sie gut vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren.

Fertigstellung...

Unmittelbar vor dem Servieren das Obers steif schlagen. Aber nicht so viel, wie Sie es vielleicht gewöhnt sind. Das Obers sollte sich mit einem Löffel noch gut verteilen lassen, aber nicht davon laufen. Maracujacurd auf der Pavlova verteilen und anschließend mit dem geschlagenen Obers bedecken. Die letzte Maracuja halbieren und die Kerne mit Hilfe einer Gabel über der Pavlova verteilen. Das Dessert sollte möglichst frisch gegessen werden, da die Baisermasse dazu neigt Feuchtigkeit aufzunehmen und zäh zu werden.



Na, wui! Ich hoffe, in Ihrer Küche schaut's jetzt nicht sooo aus...



Falls doch... die schmutzigen Schüsseln und Teller einfach an verschiedenen Plätzen im Haus verteilen. Nach spätestens einer halben Stunde ist alles piccobello sauber... und Salat gibt es morgen wieder... weil er muss auch einmal ein bisserl brav sein, gell?!


Noch mehr Tipps und Tricks...

Sie können statt einer großen Pavlova natürlich auch vier kleine machen. Die Backofentemperatur nach dem Aufheizen dann nur auf 150°C reduzieren. Backzeit 30 Minuten, dann abschalten und eine Viertelstunde bei geschlossener Tür im Ofen lassen. Anschließend noch bei leicht geöffneter Backofentür auskühlen. Mit dem gelben Maracujacurd in den Minipavlovas schaut das dann fast schon ein bisserl nach Ostern aus (siehe Instagrams)

Statt dem Maracujacurd können Sie auch Zitronencurd verwendet werden. Ein Rezept dafür habe ich schon einmal an dieser Stelle veröffentlicht. Es geht aber auch ganz ohne, also nur Schlagobers und frische Maracujas.

(Nachtrag: Auf meiner Facebookseite bin ich gefragt worden, wie ich beim Maracujacurd dieses intensive Gelb hinbekommen habe. Also, einerseits sind sehr viele Eidotter drin, da ich das Eiweiß ja für die Pavlova verwendet habe. Andererseits ist mir noch Folgendes eingefallen... Ich hatte beim Durchpressen der Kerne vier oder fünf von den üblichen Maracujas mit der dunklen Schale, wie sie auch auf den Fotos zu sehen sind. Es war aber auch eine sogenannte 'Gelbe Maracuja' dabei. Diese hat eine grüne Schale und die Kerne haben ein sehr intensives, fast schon ins Orange gehendes Gelb. Vielleicht lag es auch daran.

Außerdem ist mir noch eingefallen, dass sich Maracujacurd nicht nur für Pavlova, sondern auch sehr gut für Biskuitroulade verwenden lässt, wie ich hier beziehungsweise hier schon mal gesehen habe)


Recipe in English...


Pavlova with Passion Fruit Curd

Last weekend I tried to make 'the perfect pavlova'. It wasn't easy because pavlova is no traditional dessert here in Vienna. The first challenge was to find out what 'the perfect pavlova' actually is. Well, crispy outside, soft and marshmallowy inside. That's the point! The sweet base contrasts with the sourness of the fruits and the whipped cream adds richness to this wonderful dessert.

I guess, I have been sucessful. What do you think?

  • 110 g egg whites (about 4 eggs) 
  • 220 g icing sugar
  • 1 pinch of salt 
  • 1 tsp vanilla extract 
  • 2 tsp rice vinegar
  • 2 tsp cornstarch
  • 200 g heavy cream
  • 1 glass of passion fruit curd (lemon curd would be nice, too)

1 Preheat oven to 180 ° C preheat (no fan).

2 Mix egg whites and salt with an electric mixer until it gets foamy. Then add the sugar, one teaspoon at a time, stirring constantly. Beat the egg whites until they form glossy, stiff peaks. This takes at least 15 minutes.

3 Sprinkle the vanilla extract, the rice vinegar and the cornstach on the mixture and gently fold by hand.

4 Place the meringue on a sheet of backing paper. Spread it about 5 cm high, forming a circle. Then create a crater in the center where you can fill in the curd later.

5 Reduce the heat in the oven to 120°C and bake the Pavlova for about 1 hour. Turn the oven off and leave the pavlova for about 20 minutes (door closed). Then slightly ajar the door and let the pavlova cool down completely.

6 In a deep mixing bowl, beat the heavy cream until soft peaks form. Don't overbeat it.

7 Spread the passion fruit curd onto the pavlova and cover with whipped cream.

8 Top with the passion fruit and serve immediately.


Greetings from Vienna. Yours truly, Mrs Ziii.


My Instagrams


Lieben Gruß aus Wien von Frau Ziii


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48 comments:

  1. In der Küche würde ich die absolute Krise kriegen!!! Wundere mich das da so leckere Sachen rauskommen.

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  2. ??? Was passt Dir denn an meiner Küche nicht? Ich habe mein halbes Leben drauf gespart!

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    1. Werteste Frau Ziii,
      das es sich hier nicht um eine 0-8-15 Küche handelt, sehe ich auf einen Küchenblick.
      Das man aber einen solchen Verhau während des Kochens herstellen kann, ohne Suchen noch alle Rührlöffel oder sonstiges Zubehör wiederfindet und dann solch leckere Gustostückerl'n dabei aus der Küche kommen, dafür zolle ich Ihnen meine aller höchste Anerkennung. Und das ist jetzt nicht ironisch sondern ganz ehrlich gemeint.
      Liebe Grüße aus der Nachbarschaft!

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    2. Ahhh! Jetzt hab ich es geschnallt! Du meinst nicht meine Küche, sondern das Ausg'schau in meiner Küche! Eigentlich eh logisch, angesichts des Fotos. Das habe ich völlig missinterpretiert. Die Tücken der Social Media Plattformen, wo halt der persönliche Kontakt fehlt. Aber ich versichere Dir, in meiner Küche schaut's meistens nicht so aus, ich mein, nicht immer, also meistens nicht, aber doch öfter...Grüße in die Nachbarschaft (rechts oder links?) und PS: Ich hab eh schon zusammen geräumt, sonst tät ich ja auch die Krise kriegen ;-)

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    3. Liebe Frau Ziii,
      wissen Sie was ich an Ihnen - neben dem schönen Blog - besonders schätze? Das Sie bei Unklarheiten in Diskussionen erst einmal nachfragen, wie die Andere denn den Kommentar gemeint hat. Danke!
      Die Küche ist wirklich schön. Viele Dinge habe ich wiedererkannt die auch in meiner Küche stehen und so erübrigt sich für mich der Neid. Ich kann gut auf Schmuck, Fetzerl'n etc. verzichten und stecke das Ersparte in meine Küche. Hier auf dem Blog auf eine Gleichgesinnte zu treffen, ist richtig wohltuend.
      Zumindest bin ich jetzt froh, dass mein PC beim Eintrag des Namens bei Anonym einfach hängen geblieben ist. Sorry... ist sonst eigentlich nicht meine Art.
      Ob links, rechts oder geradeaus ist egal. Alle Wege führen zu mir und vielleicht begegnen wir uns ja einmal im realen Leben. Dann werde ich mich outen...
      Versprochen!!! Liebe Grüße

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    4. Ich werde ab jetzt jedem, der mir in der Nachbarschaft begegnet, tief in die Augen schauen... ist sie's, oder nicht?! ;-))

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  3. Ein kleiner Fehler scheint sich eingeschlichen zu haben: beim Maracujacurd sind zweimal 80g Staubzucker angegeben.

    Ansonsten:
    Sehr, sehr lecker sieht das aus, Respekt!

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  4. Liebe Ziii, dass dich nicht beirren! Die Küche ist super!

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    1. Danke Finnlayson und ich liebe meine Küche ja eh ganz arg. Das Missverständnis hat sich auch bereits geklärt. Die Nachbarschaft ist rehabilitiert (siehe oben) :-))

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  5. Ich liebe diese Küche! Die hätte ich auch gerne! Und leckere Sachen kann man überall kochen - das kommt auf den Koch/die Köchin drauf an und nicht auf das Umfeld!

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    1. Liebe Melanie, wenn ich Dir sage, dass ich das erste Jahr in meinem Bloggerdasein auf einem doppelten mobilen Kochfeld von meinem Opa gekocht habe und ohne Backrohr... glaubst mir das dann?

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  6. Die Küche ist ganz wunderbar (bin grad ein bisserl neidisch), und ob leckere Sachen rauskommen, hängt nicht davon ab, wo sie gekocht werden, sondern wer sie kocht! Wer kann, der kann...wurscht wo...:)

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    1. Das Missverständnis bezüglich Küche hat sich außerdem eh geklärt (siehe weiter oben) :-))) Jetzt bin ich eh wieder glücklich, wo ich sie doch auch so sehr liebe. Aber ich gebe zu... manchmal schauts schon extrem aus. Das die Tage an denen mich der Herr Ziii halt dann fragt: 'Na, eskaliert's heut' wieder ein bisserl?'

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  7. Das sieht superlecker aus. Genau mein Beuteschema.
    Und die Küche ist spitze. Da spricht wieder mal nur der anonyme Neid.
    Vielen Dank für die vielen tollen Rezepte an dieser Stelle, manches habe ich nachgekocht, wie z.B. das Gulasch, das ganz viel Lob erntete.
    Und auch wenn ich nicht selbst zum Kochlöffel greifen werde, schmunzel ich mich gerne durch den Entstehungsprozess des leckeren Essens.
    Viele liebe Grüße, Silke

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    1. Vielen Dank für's Feedback. Du verpasst aber wirklich was, wenn Du nicht zum Kochlöffel greifst. Auf zum fröhlichen Jagen. Und Küche putzen nicht vergessen! Der erste Kommentator hat nämlich eigentlich gemeint, dass er auf so einem Küchenschlachtfeld die Krise kriegen würde. Das habe ich leider völlig missverstanden. So gesehen war der Kommentar total nett gemeint. Wir haben uns aber ausgesprochen ;-) (siehe oben)

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  8. Das Maracujacurd sieht ganz fabelhaft aus und wandert auf direktem Wege auf die Merkliste!

    Und die Küche ist natürlich auch nicht zu verachten. Beim Backen herrscht bei mir auch immer organisiertes Chaos. Beim Kochen kriege ich es komischerweise hin immer wieder zwischendurch aufzuräumen. Da nervt es mich richtig wenn da die Unordnung überhand nimmt.

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    1. Ich muss gestehen, dass ich das mit dem Aufräumen normaler weise gut im Griff habe. Aber dieses mal, muss ich sagen, ist es mir echt entglitten ;))

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  9. Nur ein Genie beherrscht das Chaos! ;)

    Pavlova mach ich auch gern, aber nicht ein einziges Mal habe ich es zusammengebracht, dass sie so schön weiß geblieben ist. Nun hoffe ich, dass mir bald was einfällt, wo Eiweiß übrig bleibt, dann mach ich mich nach deinem Rezept an die Arbeit.

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    1. Sie ist auch bei mir nicht reinweiß geblieben. Wenn Du genau schaust, siehst Du so einen leichten Rosastich. Das passt aber schon so.

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  10. Einfach wunderbar lieblich. Spitzenballerina im Sonnenschein. Und das Küchenfoto gefällt mir sehr gut - die ganze Arbeit und Energie der Versuchsreihe ist zu sehen! Das ist eben Realität in Foodbloggers Küche!

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    1. Genau, Realismus pur. Ich dachte, ich muss Euch das auch mal zeigen.

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  11. oh mein Gott, diese ständigen Pavlova-Rezepte, das ist ja nicht zum Aushalten! ;) Ich vermute, ich muss mich da jetzt schleunigst auch einmal heranwagen, Küchenchaos hin oder her. Wer kann bei einer Pavlova schon nein sagen?! Merci für das ausführliche Rezept und liebe Grüße, Theresa

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    1. Ghi,hi, ich mach Euch alle fertig! Touché!

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  12. eigentlich sieht man gar nicht viel von deiner Küche, Frau Ziii, wäre schon ein eigener beitrag wert, aber das schlimme Gebäck - bist du narrisch - ist schon ein hingucker. Ich mags nicht so gern backen, aber ich möchts sofort essen ;-)

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    1. Du hast recht Ellja. Man sieht gar nicht so viel.Vielleicht mache ich mal eine Küchenvorstellung. In meinem letzten Interview mit Springlane wurde letztens das erste Foto gezeigt. Bist Du narrisch, was hab ich geputzt bis die Küche so ausgesehen hat.

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  13. Das sieht unfassbar lecker aus. Ich liebe Pavlova, dieses cremig, knusprige, und dann die Sahne mit den sauren Maracujas – phänomenal. Muss ich wirklich dringend mal wieder machen, hoffentlich gelingt sie mir mit deiner Anleitung so wie gewollt.

    Christina

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    1. Ich mag Sie jetzt auch. Früher nicht, was aber daran gelegen ist, dass sie mir nie richtig gelungen ist. Bin über jeden Erfahrungswert dankbar. Wäre gut zu wissen, ob sie mit dieser Anleitung bei alle so gelingt.

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  14. kann ich auch mal so eine schöne Sünde haben? trau mich aber nicht drüber!

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  15. Ich finde diese Küche toll! Viel besser als die (typisch deutsche) Komplett-Einbauküche. Und ich liebe den Mix Altbauwohnung / moderne Möblierung. Toll!
    Warum habe ich noch nie etwas mit Maracujas ausprobiert? das hier wird mein erster Versuch werden. Ich stells mir ähnlich vor wie Himbeertraum (nur halt mit Maracujageschmack).
    Schöne Grüße

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    1. Ich liebe die "Freiheit" meiner Küche auch sehr. Ist mehr ein Wohnraum bei uns, wie ein Arbeitsbereich. Maracujas sind super, sofern Du natürlich wirklich schöne reife bekommst, bzw. sie nachreifen lässt.Die Schale muss außen richtig eingedepscht und runzelig sein. Erst dann sind sie gut. Lieben Gruß von Frau Ziii

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  16. Von Pavlova habe ich bis heute noch nichts gehört. Klingt echt interessant :-)
    Was erschwerend hinzu kommt, Deine Fotos finde ich spitze und sie sehen wahnsinnig verführerisch aus. Ich muss wohl mal drüber nachdenken ins Pavlova-Geschäft einzusteigen ;-)

    Gruß,
    Jens

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  17. Sehr lukrativ das Geschäft, kann ich nur sagen ;-))

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    1. Und ich fürchte, daß es ganz gutes Suchtpotential hat, zumindest wenn sich den Verzehrern zählt :-)))

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  18. danke für das tolle rezept. als großer neuseeland-fan hab ich es heut gleich ausprobiert! sie ist super geworden (wenn auch mein maracujacurd nicht ganz so toll gelb war)! danke und lg, susanne m.

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    1. Liebe Susanne, das freut mich sehr. Vielen Dank für Dein Feedback. Lieben Gruß aus Wien von Frau Ziii

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  19. Liebe Frau Zii, unglaublich toll, die Fotos und das Rezept! Gedichtmäßig ... und am besten find ich den Satz "....am besten aus frischen Maracujas, möglichst verrunzelt, weil sonst sind sie nicht reif".
    Das ist doch wie im richtigen Leben, oder? :-) DANKE auch dafür!!!

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    1. So habe ich das noch gar nicht gesehen... aber JA!... Du hast recht :-)

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  20. Liebe Frau Zii, obwohl meinen Backofen und mich eine leidenschaftliche Hass Liebe verbindet habe ich das dumpfe Gefühl ihn mit diesem Rezept noch einmal aus der Reserve locken zu müssen, denn ich liebe Maracuja und deine Bilder sehen fantastisch aus. Leicht verzweifelte aber dennoch herzliche Grüße aus Hessen Ines

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    1. Ines, gib ihm noch eine Chance. Halte Dich genau an das Rezept, dann kann nix schiefgehen. Kein Grund zum Verzweifeln. Lieben Gruß an Dich und Deinen Backofen von Frau Ziii

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  21. Hallo Frau Zii,

    ich bin begeistert von dem Pavlovarezept und erst recht von dem Maracujacurd.
    Ich hab nur eine Frage deswegen.
    In der Zubereitung steht Zitronenschale beim Maracujacurd (Schritt 2), aber in den Zutaten steht nichts von Zitronenschale.

    Soll da welche rein oder nicht?

    Liebe Grüße
    Mona

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    1. Hoppla! Die Zitronenschale gehört da nicht hin. Das ist ein Fehler. Ich habe die Anleitung von meinem Lemoncurdrezept übernommen und adaptiert. Dabei ist die Zitronenschale scheinbar hängen geblieben. Du brauchst definitiv keine Zitronenschale. Das Curd soll intensiv nach Maracuja schmecken und sonst nach nix. Danke für Deine Aufmerksamkeit. Lieben Gruß von Frau Ziii

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  22. Hallo Frau Ziii,
    die Forellen nach Deiner Art mit Bärlauchzwiebeln hat himmlisch geschmeckt. Liebe Grüße aus Miesbach Obb. Rainer

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  23. Die Forellen mit Bärlauchzwiebeln ham himmlisch geschmeckt. Liebe Grüße aus Miesbach vom Rainer

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    1. Lieber Rainer, danke für Dein Feedback. Ich hab die Fische gerade letzte Woche wieder gemacht. Bin auch noch ganz begeistert von den Bärlauchzwiebeln. Schöne Grüße nach Miesbach.

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  24. Wenn meine Küche so aussieht, erinnere ich immer an meinen Chemielehrer, der uns im Labor sagte: "Wenn Ihr Anleitungsblatt am Ende der Stunde sauber ist, haben sie etwas falsch gemacht!".
    Daran denke ich auch, wenn mir meine Arbeitskollegin (Sekretärin) davon berichtet, dass sie während dem Kochen/ Backen alles abspült, um wieder Platz zu haben. Dann würde ich ja nie fertigwerden! Ich packe, was geht, in die Spülmaschine, damit es aus dem Schlachtfeld ist, aber ansonsten wird am Schluss aufgeräumt.

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  25. Ganz tolle Pavlova Idee! Und die Fotos....
    Habe heute meine erste Pavlova gebacken, super tolles Dessert für eine große Runde Gäste: Pavlova in die Mitte, für jeden einen langen Latte-Macchiato Löffel und los gehts :) Die Fotos dazu auch bald bei mir auf dem Blog.
    Liebe Grüße aus Hamburg :)
    Lea von www.55flavours.com

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